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Mittwoch, 23. März 2016

Es herrscht Krieg zwischen Muslims und Christen - wann knallt es bei uns

"Le Figaro" kritisiert:

"Für alle Europäer, Bürger wie Anführer, ist die Botschaft klar. Niemand kann sich vor der terroristischen Sturmwarnung in Sicherheit fühlen, die über den Kontinent hereinbricht. Die Deutschen, die Österreicher, die Griechen und andere, besessen von der humanitären Debatte und der logistischen harten Nuss des Andrangs Hunderttausender Migranten, warfen Frankreich bislang andeutungsweise seine Sicherheits-Besessenheit vor. Sie wurden in die Realität zurückgeholt: Sie sind vielleicht - zweifellos? - die nächsten auf der Liste und müssen sich darauf vorbereiten. Die Bedenken des Europäischen Parlaments und gewisser Hauptstädte gegenüber der Aufstockung des gemeinsamen Sicherheitsapparats sind unentschuldbar geworden.

 "The Times"schreibt:

"Die Rückkehr der im Bombenbauen ausgebildeten Dschihadisten nach Europa wird in der US-Regierung weitgehend als Folge der europäischen Inkompetenz gesehen, den Zustrom frustrierter junger Männer aus Nordafrika oder dem Nahen Osten zu kontrollieren, die radikalisiert und auf der Suche nach einem Engagement sind.

Der Mailänder "Corriere della Sera" will den Teich radikalisierter Muslime austrocknen:

"Wie können wir uns schützen? Wird das jemals enden? Wie lange müssen wir noch unser Leben riskieren, indem wir einfach nur leben? Angesichts der Einfachheit, mit der man töten kann, wenn man bereit ist zu sterben, stockt uns der Atem, bleiben wir wie versteinert zurück. Unter uns sind jede Menge Menschen, die uns hassen. Um die Zwillingstürme zum Einsturz zu bringen, musste Osama bin Laden ein Terrorkommando in die USA schleusen. In Europa ist das nicht nötig, der IS schwimmt im Teich der Nahost- und Maghreb-Gemeinden, die sich radikalisieren. Deshalb muss der erste Schritt sein, diesen Teich auszutrocknen... mit strenger und wirksamer Polizeiarbeit."


Für die konservative Budapester Tageszeitung "Magyar Nemzet" herrscht Krieg:

"Es ist an der Zeit, vieles in Europa zu überdenken. Schön und edel ist der Gedanke, dass eine jede Blume blühen möge, doch er gibt keine Antwort auf die Frage: Was ist, wenn der eine das unabänderliche Ziel verfolgt, den anderen möglichst schnell zu vernichten? Spätestens jetzt müsste es jedem klar sein: Es herrscht Krieg. Jenes sichere Europa, das es verdiente, geliebt zu werden, gibt es nicht mehr. 13. November: Paris. 22. März: Brüssel.

Für den bulgarischen "Standart" sind die Terroranschläge keine Überraschung:

"Brüssel befürchtete ein Attentat zu Weihnachten, erlebte es aber zu Ostern. Es war ein Schock, keine Überraschung. Die Spuren der Selbstmordattentäter führten auch gestern nach Molenbeek. Brüssels Hauptfehler liegt darin, dass es zuließ, dass sich Immigranten-Ghettos bildeten. Die dort lebenden Väter und Großväter haben noch eine gewisse Achtung vor der Autorität des Staates, der sie aufnahm und ihnen eine Chance gab, doch bei den jungen Menschen gibt es nichts anderes als Zorn. Denn sie haben den Frust von drei Generationen akkumuliert, haben Versäumnisse bei der Bildung und sind verwundbar - deswegen werden sie zur leichten Beute für Islamisten, die überall auf sie warten."

Wann und wo ist das nächste Mal ?

Gestern (am Tag des Anschlag in Brüssel) war ich im Einkaufszentrum und siehe da: 95% aller Kopftuchträgerinnen waren auf einmal nicht mehr zu sehen!!! Was war da los ???

Ich bekam es mit der Angst zu tun - Angst vor einem Bombenanschlag und verliess ganz schnell das Einkaufszentrum, nachdem ich lediglich die absolut notwendigen Lebensmitteleingekauft hatte. 
Den eigentlich vorgesehenen Besuch beim Mediamarkt und im Schuhgeschäft liess ich sein...

Samstag, 4. Oktober 2014

Salafist Erhan A. in Abschiebehaft

Der türkische Salafist Erhan A. wurde in Abschiebehaft genommen

Der Kemptener Salafist Erhan A. ist verhaftet worden und soll umgehend in die Türkei abgeschoben werden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Augsburger Allgemeinen". Der 22-jährige Türke sei eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit Deutschlands, sagte Herrmann. 

"Jemand, der in aller Öffentlichkeit die Gräueltaten der Terrormiliz Islamischer Staat gutheißt, das Köpfen von Journalisten rechtfertigt und nicht davor zurückschreckt, seine eigene Familie zu töten, wenn sie sich nicht an die islamischen Gesetze hält, hat bei uns nichts zu suchen."

Der Mann stehe seit eineinhalb Jahren im Fokus der Polizei. Hinweise auf konkrete Straftaten oder Anschlagspläne lägen nicht vor. Daher gebe es auch keine Rechtsgrundlage, Erhan A. in Deutschland dauerhaft festzusetzen.

 Ausweisung oder Ausreisesperre?

"Es gibt keinen anderen Weg, als ihn in sein Heimatland abzuschieben." 

Nach Vorführung beim Haftrichter sei er in die bayerische Abschiebehaftanstalt gebracht worden.

 "Damit können wir die schnellstmögliche Ausweisung in die Türkei sicherstellen. Er steht dann unter der Obhut der türkischen Sicherheitsbehörden."

Bei islamistischen Gefährdern mit ausländischer Staatsangehörigkeit prüften die bayerischen Sicherheitsbehörden, "ob im konkreten Fall eine Ausweisung oder die Anordnung einer Ausreisesperre besser ist", sagte Herrmann.

"Selbstverständlich lassen wir sehenden Auges keinen ausreisen, von dem wir wissen, dass er in Syrien oder im Irak Attentate verübt",

 betonte er.

"Dann unternehmen wir alles, den Gefährder bei uns festzusetzen."

Journalisten "darf man töten"

Erhan A. hatte in Interviews des "SZ-Magazins" und in der ARD-Sendung "Monitor" gesagt, er beneide seinen Freund David G. aus Kempten, der als "Gotteskrieger" in Syrien umgekommen war. Die von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) enthaupteten Journalisten seien Feinde gewesen "und die darf man töten", ebenso wie Kriegsgefangene. 

"Ich würde sogar meine eigene Familie töten, wenn sie sich gegen den Islamischen Staat stellt", 

sagte der 22-Jährige, der nach dem Abitur Wirtschaftsinformatik studiert hatte. In 30 Jahren werde auch Deutschland wahrhaft islamisch sein.

Langsam wachen die deutschen Behörden auf. Wir können nur hoffen, daß es nicht schon zu spät ist und die nächsten Kofferbomber bereits den nächsten Anschlag auf friedliche Bürger in Deutschland planen.